Jugilager 2017

23.07.2017 → Verfasst von


Jugilager 2017

nk. Bekanntlich findet in der ersten Woche der Sommerferien das Jugilager statt. Traditionsgemäss schlugen wir am Montag unsere Zelte ein zweites Mal beim gleichen Lagerplatz, rund um’s Naturfreundehüttli «Fröschegülle» in Brittnau, auf.  Dieses Jahr sprudelten wir Leiter vor Ideen. So konnten wir ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen. Auch das Küchenteam fantasierte mit und übertraf sich selber mit wahren kulinarischen Höhenflügen.  Der erste Programmpunkt war die Hinfahrt am Montagmorgen: Alle in den Startlöchern, die Eltern verabschiedet, ein weiteres Jugilager konnte beginnen. Beim Lagerplatz begrüsste uns das Küchenteam mit einem Apero. Hungrig und durstig stürzten wir uns auf die Chips und Welcome-Drinks. Nach dem Zmittag wurde der Lagerplatz fertig eingerichtet. Danach stand ein Spaziergang zur Vordemwald’schen Riviera an. Dort genossen wir das schöne Wetter, einige plantschten und badeten im Bach und alle hatten Spass.  Passend zum Turnshow-Motto im April fand am Montagabend ein mysteriöser Märchenabend statt. Mit einem Stück der feinen, bunten Einhorn-Regenbogen-Roulade im Magen gingen wir zu Bett und verbrachten die erste Nacht in unseren Zelten.  Am nächsten Tag tauchten wir ein in die Geschichte und drehten die Zeit 500 Jahre zurück zur Erfindung des Buchdrucks. In der Gutenberg Werkstatt in Reitnau erklärte man uns alles rund um den Druck und fasziniert von den alten Maschinen und der tollen Technik durften wir sogar selber etwas stanzen und drucken. Mit den Velos ging es dann weiter nach Reiden in die Badi. Dort kämpften Leiter und Kinder um die Plätze auf dem Tintenfisch. Obwohl es einigen nicht gelang diesen zu erklimmen, hatten alle Spass und genossen die wohlverdiente Abkühlung.  Am Mittwochvormittag ging eine Gruppe in den Wald und baute Zwergenhäuschen. Die anderen blieben in der Fröschegülle, spielten mit den Sachen aus der Spielkiste und forderten einander zur Tatzelwurm-Challenge heraus. Von Hand, wie die Indianer, assen wir am Mittag leckere Fajitas, denn am Nachmittag traten fünf Indianerstämme bei einem Wettkampf gegeneinander an. Mit Kampfbemalungen auf den Backen und Schmuck in den Haaren schlichen die Indianer durch den Wald, hielten Ausschau, schossen mit Pfeil und Bogen und lösten die Rätsel.  Am Abend besuchten uns die Eltern, Geschwister und Freunde in unserer Siedlung. Auch bei der Siegerehrung des Indianer-Wettkampfs waren unsere Liebsten dabei.  Am Donnerstag organisierten wir einen Besuch im Wasserkraftwerk in Wynau. Auf dem Weg dorthin begegneten wir im Wald bei Wolfwil vielen kleinen Elfen und Wichteln. Nach der Führung im Elektrizitätswerk hatten wir uns einen langen Aufenthalt in der Badi Roggwil verdient.  Das Znacht brachte uns das Küchenteam nach Balzenwil in den Wald. Das Candle-Light-Raclette schmeckte sehr und alle genossen den schönen letzten Lagerabend. Wie immer wurde am Freitag militärisch alles aufgeräumt und geputzt, die legendären Hamburger verschlungen, ein Gruppenfoto gemacht und den Rückweg unter die Räder genommen.  Auf dem Schulhausplatz verabschiedeten wir uns und bedankten uns für ein weiteres super Jugilager.

Lagerleiter: Roli Aschwanden, David Aschwanden, Eveline Aschwanden, Florian Aschwanden, Raphael Eiholzer, Daniela Koller, Sandra Koller, Nina Krauer, Arnold Windlin und Géraldine Wey
Küche: Christine Aschwanden, Hans Koller und Lara André

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